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aktuelles im Dieselskandal

Vertuschungsversuche und Razzien bei Audi

Schon vor einigen Monaten berichteten öffentliche rechtliche Rundfunk- und Fernsehanstalten über den Dieselskandal bei Volkswagen.

Die deutsche Tagesschau zitierte aus internen Dokumenten des Kraftfahrtbundesamtes (KBA), dass die Bordcomputer in den Fahrzeugen mit EA 288 Motor auch bei einem hohen Stickoxid-Ausstoß keine Fehler melden würden.

Die zahlreich eingebauten Schadstoffschleudern sind durch ihre Verbreitung seit 2012 bei Audi, Skoda und Seat eine enorme Belastung für die Umwelt.

Bei einer durch die Stadtanwaltschaft durchgeführten Razzia in den Geschäftsräumen von Volkswagen, wurden mehrere Dokumente sichergestellt, die die Manipulationen der Bordcomputer belegen. EU-Grenzwerte beim Abgasausstoß wurden schlichtweg nicht eingehalten.

VW versucht, Schadnebegrenzung zu betreiben und kontaktiert Fahrzeughalter mit dem Motor EA288

Um die Ausmaße der Manipulationen zu vertuschen, soll VW alle Halter der betroffenen Fahrzeuge kontaktiert haben mit der Begründung ein neues Software-Update durchzuführen zu wollen, um den Schadstoffausstoß zu reduzieren.

Doch mit diesen freiwilligen Updates könnte der Konzern durchaus versuchen, einen weiteren Abgasskandal zu verhindern. So kommt Volkswagen leicht einer offiziellen Rückrufaktion zuvor und versucht damit auch seinen eigenen Imageschaden deutlich zu minimieren. 

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